Yes, I can! Selbstmotivation & Fokus in der Wissenschaft

Leitung: Dr. Matthias Rudlof

 

 

 

 

 

 

 

 

Forschung kann beglückend, erfüllend und sehr produktiv sein, wenn der forschende Mensch mit ganzem Herzblut, voller Konzentration und tiefem Interesse in sein Forschungsthema eintaucht... Heureka!


Doch es gibt angesichts der Konfrontation mit dem unendlichen Raum des Nicht-Wissens eine Schattenseite im Menschen, die diesen produktiven Flow stören kann: (Selbst-)Zweifel, Motivations- und Energielöcher, Ablenkungen, Orientierungsverlust u. a..

Zudem ist die Welt des „Homo Academicus“ (Bourdieu) auch durch Diskurse der Macht geprägt, die ein freies Forschen und eine freie Wissensentwicklung erschweren können.

So ist Wissenschaft als Handeln in Unsicherheiten für die Akteure immer wieder eine große Herausforderung für Eigenmotivation und persönliches Standing, was durch die VUCA-Welt und die aktuellen gesellschaftlichen Unwägbarkeiten noch verstärkt wird.

 

Der Online-Kurs dient dem persönlichen Self-Empowerment von Nachwuchsforscher*innen für die aktive selbstbewusste und wirkungsvolle Gestaltung ihrer Forschungsarbeit und Wissenskommunikation im System Wissenschaft.

Im Online-Workshop erfahren wir in einem lebendigen ganzheitlichen Lernprozess wie wir als Forschende durch die achtsame bewusste Steuerung unserer Kognitionen und Emotionen und den intelligenten Umgang mit Systembedingungen der Wissenschaft unsere Forschungsarbeit und Kommunikation wirkungsvoll und erfüllend gestalten können.

 

Im Workshop erarbeiten wir folgende Themen auf lebendige Weise...

●    Spielregeln, Rituale und symbolische Macht im Wissenschaftssystem

●    Fokuszeiten gestalten – bewusste Prozesssteuerung für mehr Flow in der Forschungsarbeit

●    Mindset und Selbstbild – innere Kritiker und inneres Team im Arbeitsprozess

●    Quellen der Selbstmotivation täglich nutzen (persönliche Passion/Vision, Wert, Embodiment)

●    Innere Störungen (Selbstzweifel, Tiefs, Ablenkungen, Druck) beim Forschen meistern

●    Körper- und Mentaltechniken (Selbstzentrierung, Embodiment, Imagination u.a.) für innere  
       Stärke in Forschungs- und Schreibarbeit und Kommunikation (Kolloquium, Konferenz u.a)

●    Praxistransfer: Strategien produktiver Selbstführung in Systemen der VUCA-Welt

Mit vielen praxisorientierten Übungen und Methoden der Selbststeuerung aus dem hypnosystemischen und ganzheitlich-systemischen Coaching, der Existenzpsychologie und dem Improtheater sichern wir den Transfer in die unseren Arbeitsalltag nach dem Workshop.

Wir arbeiten in der Gruppe und in Partnerarbeit interaktiv zusammen und nutzen unser kollektives Wissen und unsere Kreativität im Sinne einer Wissensgemeinschaft.

Für die Teilnahme am Kurs sind ein ruhiger Computerarbeitsplatz, eine Kamera, ein Mikrophon und eine stabile Datenleitung wichtig.

Es können max. 10 Personen am Kurs teilnehmen, um die individuelle Teilhabe der Teilnehmenden mit ihren Anliegen zu gewährleisten.

Der Kurs wird in deutscher Sprache durchgeführt, wobei die Möglichkeit besteht, für internationale PhDler das Englische einzubeziehen.

 

Termine der Online-Sitzungen sind:

4., 5., 12. März 2020, jeweils 15 - 18 Uhr.

Nach der zweiten Sitzung am 5.03. gibt es sieben Tage Praxiszeit für die Umsetzung des Gelernten im eigenen Arbeitsalltag, die dann in der dritten Sitzung am 12.03. reflektiert wird, um mit dem Kurs eine möglichst nachhaltige Veränderung zu bewirken.

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