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Explorativ-interpretative Forschungsprojekte gestalten

Leitung: Prof. Dr. Stegmaier

Workshop Outline

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer zum ersten Mal ein eigenes Forschungsprojekt plant, das mit teilnehmender Beobachtung und Interviews im Beobachtungsfeld durchgeführt werden soll, kann in diesem Workshop lernen, worauf prinzipiell zu achten ist und wie man Sicherheit findet. Es ist wichtig, praktische Vorgehensweisen vor Augen zu haben, wie man den Einstieg schafft, voranschreitet und zu einem Ende findet.

Wir schauen uns die Grundlagen an, die wir benötigen, um erfolgreich

  • ein Forschungsthema zu definieren und einen passenden Forschungsprozess zu planen

  • die Forschung im Feld vorzubereiten, ins Feld zu kommen

  • empirische Methoden richtig einzusetzen und anzupassen

  • Kontakte im Feld zu pflegen und die eigene Rolle als Forschende/r zu gestalten

  • Daten aufzubereiten und zu organisieren

  • ein Projekt zu managen.

 

In der Grundhaltung gehen wir davon aus, dass wir hier eine »neugierige Forschung« betreiben wollen: »Neues« entdecken, soziale Lebenswelten verstehen und beschreiben, Hypothesen und Theorien generieren, praktische Vorgehensweisen genau und in situ zu verstehen – und dabei die Perspektive der Akteure in unserem Forschungsfeld systematisch in Rechnung stellen. Das bedeutet, ethnografisch und explorativ zu forschen. Dies ist umso wichtiger, als wir gerade in der eigenen Gesellschaft eine nicht geringer werdende Unübersichtlichkeit von Lebensweisen vorfinden, die uns mehr oder weniger unvertraut sind. Explorativ-interpretative Vorgehensweisen können sowohl in der Grundlagen- als auch angewandten Forschung, in Qualifikations-, Evaluations-, Beratungs und Aktionsforschungsprojekten nützlich sein.

 

Wünschenswert sind Grundkenntnisse der empirischen Sozialforschung. Sie können alle Dokumente mitbringen, die Ihren Forschungsprozess greifbarer machen: Arbeitsplan, Exposé, Schriftverkehr ins Feld u. v. m.; bitte auch ein eigenes Laptop.

Die Teilnehmendenzahl ist auf 16 Personen begrenzt, um genügend individuelle Teilhabe zu gewährleisten.